Willkommen

Seit Januar 2017 bin ich Rentnerin. Auf meine alten Tage lerne ich nun meine Muttersprache plattdeutsch und arbeite an einem Buchprojekt für Babys in plattdeutsch. Wenn man sich in Norddeutschland mit dieser Sprache befasst,
kommt man an einem Mann nicht vorbei:    Yared Dibaba !

Yared gehört inzwischen zu meinen Facebook-Kontakten, und so habe ich davon erfahren, dass er eine Veranstaltung moderiert für seine Landsleute, die Oromo.

Wir sind natürlich, Karl-Peter und ich, und haben Yared, seinen Bruder, seine Mutter und viele Oromo persönlich kennen gelernt. – Organisiert wurde die Veranstaltung von der Gesellschaft für bedrohte Völker.

Das war 2017. Inzwischen ist viel passiert.

Inzwischen trifft sich die Gruppe einmal im Monat unter der Schirmherrschaft ebendieser Gesellschaft.

Das genügt uns nicht.

Wir unterstützen das, aber einmal im Monat für eine oder zwei Stunden aktiv zu werden ist uns zu wenig. Deshalb laden wir ein zu einem wöchentlichen Treffen für jene, die das möglich machen können, jeden Mittwoch 11 bis 13 Uhr. Wir wollen eine grundsätzliche Information erarbeiten, die dann in Flyer oder Video einmünden können.

Wir müssen darüber aufklären, dass Fluchtursachen nicht passieren. Sie werden verursacht! Wenn das so ist, können wir es ändern!

Wir haben für unsere Aktion ein Logo kreiert:

Das Logo zeigt Feyisa Lilesa, der beim Zieleinlauf die Arme über dem Kopf kreuzte, wie es im Widerstand der Oromo üblich ist. Das Foto ging um die Welt. Mit diesem Foto und vielen Berichten über die Gründe, hat Lilesa einen Beitrag geleistet das Schicksal der Oromo weltweit bekannt zu machen.

Die gekreuzten Arme über dem Kopf zeigen bei Demonstrationen: wie sind unbewaffnet! Die Oromo kämpfen für ihre Freiheit und gegen Diskriminierung. Trotz der friedlichen Bewegung wurden viele Oromo umgebracht, eingesperrt und gefoltert. Etliche sind geflohen. einige haben in Deutschland Asyl beantragt.

Wenn du noch mehr tun willst, schließe dich dem Netzwerk an und und werde selbst aktiv.

Wir sind nicht unschuldig daran, dass Menschen in Oromia vertrieben werden
und sich auf den gefährlichen Weg zu uns machen.

Ricarda

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